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Buffy-Bücher: Die Sammlung : Bücher / Books - Seite 2


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 Betreff des Beitrags: Re: Buffy-Bücher: Die Sammlung
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 12:37 
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 Betreff des Beitrags: Re: Buffy-Bücher: Die Sammlung
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 12:39 
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 Betreff des Beitrags: Re: Buffy-Bücher: Die Sammlung
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 12:41 
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 Betreff des Beitrags: Re: Buffy-Bücher: Die Sammlung
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 12:42 
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 Betreff des Beitrags: Re: Buffy-Bücher: Die Sammlung
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 12:42 
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 Betreff des Beitrags: Re: Buffy-Bücher: Die Sammlung
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 12:55 
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7. Kapitel

Ziemlich viele Menschen schoben sich ziellos durch den Club mit dem Namen Bronze.
Buffy erkannte sofort, daß es auf keinen Fall ein Szenetreff war – im Gegenteil, es war eher eine Art Spelunke –, aber die Atmosphäre schien den Schülern der High School und einigen älteren Semestern, die alle in der Schlange standen und auf Einlaß warteten, gut zu gefallen. Auch der Eintritt zum Allerheiligsten
war mit keinen besonderen Formalitäten verbunden: Man zahlte ganz einfach vier Dollar und bekam einen Stempel auf die Hand, wenn man das Alter erreicht hatte, in dem man Alkohol trinken durfte.
Sie bewegte sich durch die wartende Menge und suchte nach einem vertrauten Gesicht, doch sie kannte niemanden. Drinnen war es dunkel, laut und voll. Auf der Bühne zog eine Band ihre wilde Show ab, und doch benahmen sich die Zuschauer relativ zivilisiert. Eine Menge Teenager drängten sich in die etwas ruhigere Cafeteria im hinteren Teil des Raums, während andere die Szenerie von der umlaufenden oberen Galerie aus beobachteten.
Buffy bahnte sich ihren Weg durch die Menge und hielt immer noch Ausschau nach einem bekannten Gesicht. Ein gutaussehender Typ winkte ihr lächelnd zu.
Buffy lächelte ebenfalls und winkte zurück, bis sie plötzlich bemerkte, daß der Typ jemanden hinter ihr gemeint hatte. Verlegen ließ sie ihre Hand auf den Kopf sinken und tat so, als müßte sie ihr Haar neu feststecken. Sie war erleichtert, als sie endlich Willow an der Theke entdeckte, die gerade mit schüchterner
Stimme ein Soda bestellte. Buffy eilte zu ihr hin.
„Hi!“ Buffy grinste.
„Oh, hi!“ Willow sah gleichzeitig überrascht und erfreut aus.
Auch wenn sie mit ihrem farblosen Outfit etwas fehl am Platz wirkte.
„Bist du mit jemandem verabredet?“
„Nein, ich bin einfach nur so hier. Ich dachte, Xander würde vielleicht auftauchen.“
„Ach, geht ihr miteinander?“
„Nein, wir sind bloß Freunde.“ Willow dachte einen Augenblick nach, dann fügte sie hinzu: „Wir sind mal miteinander gegangen, aber dann haben wir Schluß gemacht.“
„Warum?“
„Er hat meine Barbie gestohlen.“ Als Buffy sie mit einem seltsamen Blick bedachte, erklärte Willow: „Da waren wir fünf.“
„Oh.“
„Ich hab… in letzter Zeit nicht so besonders viele Verabredungen gehabt.“
„Warum denn nicht?“
„Also, wenn ich mit einem Jungen zusammen bin, den ich toll finde, dann fällt es mir schwer, irgendwas Cooles oder Geistreiches oder überhaupt was zu sagen. Ich kann eigentlich immer nur ein paar Laute von mir geben, und dann muß ich mich ganz schnell zurückziehen.“
Buffy konnte nicht umhin zu lachen. „So schlimm ist das doch nicht.“
„Aber ja doch. Ich glaube, die Jungs interessieren sich mehr für ein Mädchen, das viel redet.“
„Du hast anscheinend wirklich lange keine Verabredung mehr gehabt“, stellte Buffy fest.
„Für dich ist es bestimmt leichter.“
„Ach ja.“ Buffy nickte ein wenig verzweifelt. „Ganz leicht.“
„Ich meine, du scheinst nicht so furchtbar schüchtern zu sein.“
„Also, ich denke…“ Buffy unterbrach sich. „Willst du überhaupt wissen, was ich denke?“
„Klar“, sagte Willow eifrig.
„Das Leben ist kurz.“
Willow sah sie mit ruhigem Blick an. „Das Leben ist kurz“, wiederholte sie verständnislos.
„Ist nicht besonders originell, das muß ich zugeben“, sagte Buffy mit einem Achselzucken. „Aber es stimmt. Warum soll man seine Zeit mit Schüchternheit verschwenden? Warum soll man sich darüber Gedanken machen, ob ein Typ einen auslacht? Pack die Gelegenheit beim Schopf. Denn morgen kannst du tot sein.“
„Oh“, Willow lächelte, „das ist aber nett.“
Buffy ließ ihren Blick durch die Menge gleiten. Als sie ein bekanntes Gesicht auf der Galerie über ihnen entdeckte, runzelte sie die Stirn.
„Ähm, ich bin in einer Minute wieder da“, versprach sie.
„Ist schon okay“, versicherte Willow. „Du brauchst nicht zurückzukommen.“
Buffy mußte über die scheue Art ihrer Freundin lächeln, daher wiederholte sie noch einmal in bestimmterem Ton: „Ich bin in einer Minute wieder da.“
Sie war sich nicht sicher, ob Willow sie gehört hatte. Das Mädchen hatte den Kopf gesenkt und murmelte vor sich hin: „Pack die Gelegenheit beim Schopf…“
Buffy erkämpfte sich erneut einen Weg durch die Menge. Es dauerte nicht lange, bis sie die Treppe gefunden hatte. Sie zwängte sich durch die Leute auf die Galerie und schaffte es schließlich, einen Platz an dem Teil des Geländers zu ergattern, der sich unmittelbar über der Bühne befand. Dort stand sie nun
und versuchte unbeteiligt zu wirken. Sie sah Giles nicht einmal an, der herangekommen war und nun ebenso lässig neben ihr stand.
„Sie gehen also gern auf Schülerpartys?“ neckte ihn Buffy. „Hat das Publikum hier nicht ein bißchen das falsche Alter für Sie?“
„Ach was, das ist genau die richtige Abendunterhaltung für mich.“ Sein Ton war schneidend, und er wandte nicht für eine Sekunde den Blick von der Bühne. „Wilde Eingeborene hüpfen zu sehen ist wohl kaum das, was ich unter einer Party verstehe. Ich wäre lieber zu Hause mit einer Tasse Fleischbrühe und einem
guten Buch.“
Buffy verdrehte die Augen. „Sie brauchen etwas mehr Persönlichkeit, Herr Bibliothekar.“
„Hier ist die perfekte Brutstätte für Vampire“, mahnte Giles. „Dunkel, voller Menschen… Außerdem hatte ich gehofft, daß du hier auftauchen würdest. Ich muß dir klarmachen…“
„… daß die Ernte ansteht. Ich weiß. Ihr Freund hat es mir schon erzählt.“
Diese Bemerkung schien Giles völlig aus der Fassung zu bringen. Er warf Buffy einen besorgten Blick zu. „Was hast du da gesagt?“
„Die… Ernte.“ Sie betonte das letzte Wort, buchstabierte es fast. „Sagt Ihnen das etwas? Weil ich nämlich völlig im dunkeln tappe.“
„Ich weiß nicht genau. Wer hat dir denn das erzählt?“
„So ein Typ.“ Sie sah ihn immer noch deutlich vor sich; jede Einzelheit des Zusammenstoßes in der engen Gasse stand ihr klar vor Augen. „Er war dunkel und auf eine lästige Weise anziehend. Ich dachte, er wäre ein Freund von Ihnen.“
„Nein“, murmelte Giles stirnrunzelnd. „Die Ernte“, wiederholte er nachdenklich. „Hat er sonst noch irgend etwas gesagt?“
„Etwas über das Tor zur Hölle. Er war echt penetrant.“
Sie starrten nun beide auf die Tanzfläche, auf die vielen Teenager, die zu den lauten Rhythmen der Band tanzten und sich amüsierten.
„Schau sie dir nur an.“ Giles klang fast wütend. „Wie sie da rumzappeln und überhaupt nicht ahnen, welcher Gefahr sie ausgesetzt sind.“
„Die Glücklichen.“
„Aber vielleicht hast du ja recht“, lenkte er ein. „Vielleicht besteht wirklich keine Gefahr. Die Zeichen könnten falsch sein. Es muß ja nicht unbedingt etwas bedeuten, wenn man Alpträume hat.“
Bei der Erwähnung dieses Wortes wurde Buffys Miene plötzlich ernst. Sie blickte auf die fröhlichen Gesichter herab und sagte nichts mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buffy-Bücher: Die Sammlung
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 12:56 
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 Betreff des Beitrags: Re: Buffy-Bücher: Die Sammlung
BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 13:09 
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8. Kapitel

Cordelia stand am Rand der Tanzfläche. Sie hatte wie üblich ihre Anhänger um sich geschart und ihre verächtliche Miene aufgesetzt.
„Mom kommt jetzt gar nicht mehr aus dem Bett heraus“, verkündete sie im Tonfall abgrundtiefer Langeweile. „Der Arzt meint, sie hat Pfeiffersches Drüsenfieber, und da sage ich zu ihm: ,Bitte, es ist doch wohl eher chronische Hepatitis oder wenigstens ein Erschöpfungssyndrom’ Ich meine, wer heutzutage
cool ist, kriegt doch kein Drüsenfieber mehr.“
Sie blickte starr geradeaus, als sie Jesse erkannte, der sich ihrer Gruppe näherte. Er ignorierte die anderen und kam direkt auf sie zu.
„Cordelia!“
„Na toll“, stieß Cordelia hervor. „Mein Verfolger.“
„Hey, du siehst toll aus.“
„Also, hat mich gefreut, mit dir zu reden“, sagte sie und wollte ihm den Rücken zuwenden, aber Jesse gab nicht so leicht auf.
„Hör mal, ich, ähm, möchtest du tanzen?“
Cordelias Ton war vernichtend. „Mit dir?“
„Also, äh, ja.“
„Also, äh, nein.“
Mit ihrer treuen Gefolgschaft auf den Fersen, drehte sie sich nun endgültig um und verschwand in der Menschenmenge, während Jesse traurig stehenblieb und sich seinem Kummer hingab.
„Fein“, sagte er schließlich, als er seinen Stolz wiedergefunden hatte. „Gibt ja noch andere Fische im Teich. O ja. Ich bin auf der Jagd. Seht mir nur
beim Jagen zu.“
Er blickte sich in dem überfüllten Saal um und schätzte seine Chancen ab.
Oben auf der Galerie stand Buffy und beobachtete Jesse, der nun ebenfalls in der Menge verschwand. Giles’ Bemerkung über Alpträume war nicht wirkungslos geblieben. Sie spürte, wie ihr Widerstand nachließ.
„Ich hab ja nicht gesagt, daß ich nie mehr einen Vampir töten würde“, versuchte sie das Problem vernünftig anzugehen. „Ich will nur nicht, daß mein gesamter Tagesablauf davon bestimmt wird. Aber wenn ich mal zufällig einem begegnen sollte…“
„Aber wirst du dann auch bereit sein?“ fragte Giles ernst. „Weißt du genug über diese Kreaturen und über deine eigene Kraft? Ein Vampir erscheint wie ein normaler Mensch, bis ihn der Hunger packt. Dann erst zeigt er sein wahres Dämonenantlitz.“
„Sie hören sich an wie ein schlaues Lehrbuch!“ brach es aus Buffy heraus. „Das weiß ich doch alles selbst!“
Giles überhörte ihren Ausbruch. „Ein Jäger muß jederzeit und überall in der Lage sein, einen Vampir zu erkennen. Ohne hinzusehen und ohne nachzudenken. Kannst du mir sagen, ob sich hier in diesem Raum ein Vampir aufhält?“
Buffy zögerte. „Vielleicht?“
„Du solltest es aber wissen. Selbst in dieser Menschenhorde und bei dieser trüben Beleuchtung mußt du sie aufspüren können.“
Giles atmete tief ein und sprach ihr ermutigend zu: „Versuch es. Streck deine geistige Hand aus.“
Buffy sah auf die schwankenden, tanzenden Leiber herab. Nachdenklich zog sie die Augenbrauen zusammen.
„Du mußt deine Sinne schärfen“, belehrte sie Giles. „Konzentriere dich, bis die Energie dich überströmt, bis du jedes einzelne Teilchen…“
„Da ist einer“, unterbrach ihn Buffy hastig.
Giles hielt inne. Völlig verblüfft spähte er über das Geländer. „Was? Wo denn?“
Buffy streckte den Finger aus. „Da hinten. Er spricht mit einem Mädchen.“
In einer etwas abgelegenen Ecke stand ein gutaussehender junger Mann. Er redete mit einem Mädchen, doch von ihrem Platz aus konnten Buffy und Giles ihre Gesichter nicht erkennen. Giles warf Buffy einen zweifelnden Blick zu. „Aber wieso…“, begann er, wurde aber wieder von Buffy unterbrochen.
„Schauen Sie sich doch nur sein Jackett an. Er trägt die Ärmel hochgekrempelt. Und das Hemd… Machen Sie sich mal ein paar Gedanken über sein Styling.“
Wieder schaute Giles verblüfft drein. „Ist es denn aus der Mode?“
„So sehr aus der Mode, daß nur noch ‘ne Radiokarbonmessung helfen würde! Glauben Sie mir – nur ein Typ, der zehn Jahre unter der Erde gelebt hat, würde glauben, daß er mit dem Outfit noch etwas reißen könnte.“
„Aber du hast deine Sinne nicht geschärft.“
Buffy hörte ihn kaum. Sie lehnte sich weiter über das Geländer und murmelte: „O nein!“
Der Vampir unterhielt sich immer noch mit dem Mädchen. Doch nun machte er eine Geste, die es zum Mitkommen aufforderte.
Das Mädchen trat einen Schritt aus dem Schatten heraus, und Buffy beschlich ein Gefühl der Angst, als sie es erkannte.
„Ist das nicht…“ fragte Giles.
„Willow.“
„Was macht sie denn da?“
„Sie packt die Gelegenheit beim Schopf!“ rief ihm Buffy zu und war schon auf dem Weg zur Treppe.
Einen kurzen Augenblick lang sah sie die beiden noch – den Vampir und Willow –, als sie auf den Ausgang hinter der Bühne zugingen. Sie zwängte sich durch die Menge auf der Treppe und der Tanzfläche, aber als sie wieder nach den beiden Ausschau hielt, war Willow verschwunden. Besorgt suchte Buffy den ganzen Raum ab, dann eilte sie zum Bühneneingang. Sie kam sich vor, als liefe sie in Zeitlupe – je näher sie der Bühne kam, um so dichter wurde die Menge. Der Verzweiflung nahe, schaffte sie es endlich, sich durchzukämpfen und die Tür aufzustoßen.
Die plötzliche Dunkelheit nahm ihr vor Schreck den Atem, doch es dauerte nur einen Augenblick. Es war kälter, als sie gedacht hatte, und die Geräusche klangen jetzt seltsam gedämpft. Kein Mensch war in der Nähe. Buffy schlich langsam und vorsichtig an den mit Plakaten beklebten, gemauerten Wänden entlang. Sie war kampfbereit. In einer Ecke lag ein alter, morscher Stuhl, und instinktiv brach Buffy ein Bein ab und hielt es vor sich wie einen provisorischen Pfahl. Nach dem
Krach und der Enge im Club kam es ihr so vor, als sei sie hier in einer anderen Welt. Die dunkle Gasse, in der sich der Bühneneingang des Bronze befand, mündete in eine etwas größere Straße. Eine einsame Laterne beleuchtete den Eingang. Mit einem immer stärker werdenden Gefühl drohender Gefahr
rannte Buffy auf die Straße zu und bog um die Ecke.
Sie hatte nicht mit ihm gerechnet. Blitzschnell packte Buffy die schattenhafte Gestalt, drückte sie gegen die Wand und hielt sie fest.
Wütend starrte sie in das Gesicht des Vampirs… Und merkte zu spät, daß es gar kein Vampir war.
Zwischen ihren Händen baumelte Cordelia einige Zentimeter über dem Erdboden und starrte sie mit dem gleichen verblüfften Gesichtsausdruck an wie ihre Freunde, die in diesem Augenblick das Bronze durch den Hauptausgang verließen.
„Cordelia!“ stieß Buffy hervor.
„Entschuldige bitte mal… könntest du deine Hände noch ein bißchen fester um meinen Hals drücken? Ich krieg ja noch etwas Luft!“
Verlegen ließ Buffy das Mädchen los und verbarg die Hand, die den Pfahl hielt, hinter ihrem Rücken.
„Was hast du denn für ein Kindheitstrauma?“ höhnte Corde lia, während sie ihre Garderobe ordnete.
Buffy versuchte sich wieder zu fassen. Sie heuchelte eine freundliche Miene und fragte, als sei nichts geschehen: „Habt ihr vielleicht Willow gesehen? Ist sie hier vorbeigekommen?“
„Warum?“ gab Cordelia zurück. „Wolltest du sie etwa mit diesem Stock da angreifen?“
Buffy, deren Gesicht rot angelaufen war und deren Nerven zum Zerreißen gespannt waren, trat schleunigst den Rückzug an, während Cordelia und ihre Anhänger ungläubig hinter ihr her starrten.
„Entschuldigt mich!“ grollte Cordelia und zog ihr Handy aus der Tasche. „Ich muß jetzt erst mal allen, die ich kenne, von diesem unglaublichen Ereignis berichten.“
Buffy eilte zurück und begab sich wieder in den Club. Sie sah Giles, der am Fuß der Treppe auf sie wartete, und lief zu ihm hinüber.
„Das ging ja schnell.“ Giles sah erleichtert aus. „Gut gemacht. Ich werde jetzt am besten in die Bibliothek gehen. Diese Ernte bedeutet…“
„Ich hab sie nicht gefunden“, sagte Buffy mit einem verzweifelten Blick durch den ganzen Raum.
Giles starrte sie an, als habe er nicht verstanden. „Der Vampir ist nicht tot?“
„Nein, aber meine sozialen Kontakte sind es bald.“
„Was sollen wir jetzt tun?“
„Sie gehen in die Bibliothek. Ich kümmere mich darum.“
„Ich sollte mit dir kommen, nicht wahr?“ bot Giles an, aber Buffy schüttelte nur den Kopf und machte sich wieder auf den Weg durch die Menge.
„Keine Angst“, rief sie über die Schulter zurück. „Mit einem einzigen werde ich schon fertig.“
Sie sah Jesse kaum, als sie sich an ihm vorbei drängte. Sie hatte andere, wichtigere Dinge im Kopf, und Jesse war zu sehr in seine Unterhaltung mit einem Mädchen vertieft, als daß er Buffy bemerkt hätte.
„Wie heißt du noch mal?“ fragte Jesse wieder und hoffte, daß er diesmal Glück haben würde.
Sie kam ihm nicht bekannt vor. Aus den Kursen ganz bestimmt nicht… und vom Campus auch nicht. Natürlich konnte er nicht wissen, daß sie in der vergangenen Nacht in der Begleitung eines jungen Mannes in die Schule eingebrochen war. Mit dem jungen Mann, den man an diesem Nachmittag tot in einem Spind gefunden hatte.
„Darla“, antwortete sie nun und lächelte Jesse an. Sie hatte wirklich ein hübsches Gesicht. Jesse lächelte zurück.
„Darla. Ich hab dich noch nie hier gesehen. Bist du aus der Gegend?“
„Nein, aber Verwandte wohnen hier.“
„Kenne ich die?“
Darlas Lächeln wurde breiter. Sie hatte ebenmäßige weiße Zähne. „Du wirst sie noch kennenlernen“, versprach sie.

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BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 13:10 
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BeitragVerfasst: 25. Jul 2009, 13:11 
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